Zur Entstehungsgeschichte des Bürgerzentrums

Eine erste Besprechungsrunde, um die Möglichkeiten für die Jugend- und Erwachsenenarbeit zu erörtern, fand im Kellerraum des Kindergartens St. Ludger im Jahr 1984 statt. In den Folgejahren wurde die Thematik in unterschiedlichen Arbeitskreisen und Arbeitsgruppen in unterschiedlichen Zusammensetzungen diskutiert. Die Notwendigkeit, weitere Räume für Jugend- und Erwachsenenarbeit zu schaffen, wurde schon sehr früh anerkannt.

Es wurde zunächst eine Begegnungsstätte in Trägerschaft der Katholischen Kirche vorgeschlagen, was aber nicht die Zustimmung des Generalvikariats in Osnabrück fand.
So musste ein neues Modell und ein anderer Träger gefunden werden.
Deshalb stellte der Förderkreis am 27.01.1990 einen Antrag an den Ortsrat Laxten zur Errichtung eines Hauses der Verbände und Vereine.
Der Ortsrat Laxten hat in seiner Februarsitzung des Jahres 1990 dem Antrag positiv entsprochen und an die übrigen städtischen Gremien weitergeleitet. In der Planungsausschusssitzung der Stadt Lingen am 28.02.90 wurde mehrheitlich der Beschluss gefasst ein Nutzungskonzept für ein Gemeindezentrum zu entwickeln.

Sowohl die katholische als auch die evangelische Kirche hatten um eine Beteiligung an der Planung und der späteren Nutzung gebeten.
Die letzte Feinplanung erfolgte mit dem Generalvikariat, dem Kirchenvorstand und der KFD Gauerbach am 01.12.94, die Erörterung mit der Johannes-Kirchengemeinde am 16.12.94.

Am 23.05.95 hat der Verwaltungsausschuss der Stadt Lingen die Planung und die Nutzungsentwürfe anerkannt und damit grünes Licht zum Baubeginn gegeben.

Die Baugewerke wurden ausgeschrieben, vergeben und an einem regnerischen Märztag, am 06.03.96 konnte der 1.Spatenstich vollzogen werden. Am 08.11.96 konnte der Richtkranz aufgehängt werden.

Am 26.02.97 wurde zwischen der Stadt Lingen einerseits und dem Förderkreis Wohnpark Gauerbach e.V. andererseits, der Vertrag zur Nutzung des Bürgerzentrums am Jägerplatz geschlossen. Der Förderkreis führt das Haus, das von allen Gruppen genutzt werden kann.
Der Förderkreis hat am 24.03.97 weiterhin Verträge mit dem Ortsrat Laxten, der katholischen Kirchengemeinde St. Josef und der evangelischen Johannes-Kirchengemeinde abgeschlossen.
Die Folgekosten des Hauses wie Heizung, Strom, Versicherungen, Personal usw. teilen sich die zu einem Kuratorium zusammengeschlossenen Nutzer.

Am 22. Mai 1997 konnte das Bürgerzentrum in einer feierlichen Festveranstaltung eingeweiht werden.